Weißt du, dass du ein Wunder bist ?
Wisst ihr, was ich glaube?
Ich glaube, wir sind so oft mit unseren Problemen, Aufgaben, To-dos, Sorgen und all dem beschäftigt, was gerade noch erledigt werden muss, dass wir manchmal etwas ganz Wesentliches übersehen.
Das Wunder, dass wir überhaupt hier sind.
Wir stehen morgens auf, machen unseren Alltag, arbeiten, funktionieren, denken über morgen nach, über gestern, über das, was noch nicht geschafft ist. Und irgendwo dazwischen vergessen wir manchmal, einfach mal stehen zu bleiben und uns zu fragen:
Wie unglaublich ist es eigentlich, dass ich lebe?
Weißt du, dass du ein Wunder bist?
Weißt du, dass es ein Wunder ist, dass genau du hier bist?
Dass es dich nur einmal gibt?
Dass in dir etwas steckt, das kein anderer Mensch auf dieser Welt genauso in sich trägt?
Und weißt du, dass du eine unendlich schöpferische Kraft in dir hast?
Wenn man sich einmal wirklich darauf einlässt, finde ich es fast unfassbar.
Schau dir die Welt an.
Die Planeten. Das Sternensystem. Die Meere. Die Pflanzen. Die Tiere. Die Jahreszeiten. Die ganzen Kreisläufe der Erde.
Da ist eine Intelligenz am Werk, die wir mit unserem Verstand wahrscheinlich niemals vollständig begreifen werden.
Eine Intelligenz, die die Meere bewegt, die Sonne aufgehen lässt, Pflanzen wachsen lässt, Tiere erschafft und Leben entstehen lässt.
Und diese Intelligenz ist nicht irgendwo weit weg.
Sie steckt auch in dir.
Sie hat dich erschaffen.
Sie lässt dein Herz schlagen, ohne dass du darüber nachdenken musst. Sie lässt dich atmen. Sie lässt dich fühlen, lieben, träumen und erschaffen.
Und vielleicht kannst du sogar auf diese Intelligenz zugreifen.
Vielleicht sind viel mehr Möglichkeiten in dir, als du bisher glaubst.
Vielleicht sind die Ressourcen, die du suchst, nicht alle irgendwo im Außen.
Vielleicht ist schon unglaublich viel in dir angelegt.
Liebe.
Frieden.
Freude.
Leichtigkeit.
Kreativität.
Mut.
Und vielleicht bist du nicht einfach zufällig hier.
Vielleicht hat diese unendliche, schöpferische Intelligenz etwas mit dir vor.
Vielleicht ist in dir etwas verankert, was nur durch dich in diese Welt kommen kann.
Etwas, das nur du geben kannst.
Vielleicht eine Idee. Eine Art zu lieben. Eine Fähigkeit. Eine Begegnung. Ein Werk. Eine Familie. Eine Bewegung. Oder einfach die Art, wie du anderen Menschen begegnest.
Ich glaube, jeder Mensch trägt etwas in sich, das gelebt werden möchte.
Und vielleicht geht es im Leben genau darum.
Nicht darum, irgendjemand anderes zu werden.
Sondern darum, immer mehr zu dem Menschen zu werden, der du eigentlich bist.
Den Zauber, der in dir liegt, nicht länger zurückzuhalten.
Dieses Licht nicht kleiner zu machen, nur weil du irgendwann gelernt hast, dass du dich anpassen musst.
Vielleicht darfst du es einfach irgendwann herauslassen.
Und damit durch dein Leben gehen.
Weißt du, dass du dich dafür jeden Tag neu entscheiden kannst?
Wie möchtest du durchs Leben gehen?
Was möchtest du erschaffen?
Was möchtest du hinterlassen?
Wie möchtest du über dich selbst denken?
Wie möchtest du über andere Menschen denken?
Denn deine Gedanken, deine Entscheidungen, deine Aufmerksamkeit und die Art, wie du deine Zeit verbringst, machen einen Unterschied.
Auch wenn es manchmal nach Kleinigkeiten aussieht.
Wie begegnest du dem Menschen, den sonst niemand wahrnimmt, weil du gerade wirklich präsent bist?
Wie begegnest du einem Menschen, von dem du glaubst, dass er gegen dich ist?
Wie sprichst du mit dir selbst?
Welche Gedanken fütterst du jeden Tag?
Was glaubst du über dich?
Was glaubst du über das Leben?
Und womit möchtest du eigentlich deine Zeit verbringen?
Stell dir einmal vor, du würdest wirklich wissen, dass du Liebe, Frieden und Freude bist.
Dass du schöpferisch bist.
Dass du etwas aufbauen kannst.
Dass du etwas verändern kannst.
Wie würdest du dann durch deinen Tag gehen?
Ich glaube, wir haben viel zu oft vergessen, wer wir eigentlich sind.
Wir sind so sehr mit materiellen Dingen beschäftigt. Mit Geld, Status, Leistung, Vergleichen, Problemen und dem, was andere von uns denken.
Und irgendwann erzählen wir uns selbst Geschichten über uns, die wir dann für die Wahrheit halten.
„Ich kann das nicht.“
„Ich bin nicht gut genug.“
„Das ist nichts für mich.“
„Das funktioniert sowieso nicht.“
„Ich bin eben so.“
Und irgendwann leben wir innerhalb dieser Grenzen, obwohl wir vielleicht nie wirklich ausprobiert haben, was außerhalb davon möglich wäre.
Wir haben vergessen, wie kraftvoll wir eigentlich sind.
Und wir haben vergessen, Verantwortung zu übernehmen.
Im Kleinen wie im Großen.
Wir sind manchmal viel mehr damit beschäftigt, gegen etwas oder jemanden zu sein, als für etwas.
Wir hoffen darauf, dass jemand im Außen etwas verändert.
Dass jemand Frieden schafft.
Dass jemand uns rettet.
Dass jemand unser Leben besser macht.
Aber was wäre, wenn wir anfangen würden, selbst das zu sein, wonach wir suchen?
Du möchtest Frieden?
Dann sei Frieden.
Nicht erst, wenn alle anderen sich verändern.
Frieden beginnt damit, wie du mit dir selbst sprichst.
Wie du über andere Menschen sprichst.
Wie du auf das Leben schaust.
Was in dir passiert, wenn jemand etwas tut, das dir nicht gefällt.
Wir haben vergessen, wie viel Einfluss unsere Entscheidungen haben.
Jeden einzelnen Tag.
Und deshalb frage dich:
Glaubst du, dass du wertvoll bist?
Glaubst du, dass du etwas auf dieser Welt verändern kannst?
Oder glaubst du, dass dein Leben eigentlich keine große Bedeutung hat?
Glaubst du daran, dass dein Sein einen tiefen Sinn hat?
Dass du etwas zu geben hast, das andere Menschen nährt?
Für mich ist jedes einzelne Wesen auf dieser Erde einzigartig.
Wir alle tragen unterschiedliche Geschenke in uns.
Und genau das macht uns so besonders.
Du musst nicht sein wie jemand anderes.
Du musst nicht das Geschenk eines anderen Menschen kopieren.
Deines ist deines.
Bitte erinnere dich daran.
Du und dein Leben sind ein Geschenk.
Und du bist zu so viel mehr in der Lage, als du vielleicht gerade glaubst.
Du kannst so viel mehr erschaffen, als du dir im Moment vorstellen kannst.
Alles liegt nicht unbedingt sofort fertig in dir.
Aber die Möglichkeit, etwas entstehen zu lassen, ist da.
Und deine Aufgabe ist es, herauszufinden, was es ist.
Es zu entfalten.
Es freizugeben.
Und die göttliche Intelligenz durch dich wirken zu lassen.
Stell dir einmal eine Hummel vor.
Was wäre, wenn sie von Anfang an glauben würde, dass sie nicht fliegen kann?
Was wäre, wenn sie die physikalischen Gesetze kennen würde und deshalb gar nicht erst versuchen würde, ihre Flügel zu bewegen?
Sie würde niemals erfahren, was möglich ist.
Und vielleicht machen wir Menschen manchmal genau das.
Wir schauen auf unsere Vergangenheit, auf unsere Erfahrungen, auf unsere Ängste und auf all die Dinge, die angeblich nicht funktionieren können.
Und dann entscheiden wir uns schon vorher dafür, es gar nicht zu versuchen.
Deshalb:
Sei eine Hummel.
Flieg.
Auch wenn dir jemand sagt, dass es nicht geht.
Auch wenn dein Verstand dir erklärt, warum es unmöglich ist.
Probier es.
Zeig dir selbst, dass Wunder möglich sind.
Und nein, du musst dabei nicht alles alleine schaffen.
Du bist nicht allein.
Es gibt Menschen da draußen, die dir helfen werden. Menschen, die dich sehen, wenn du selbst gerade nicht an dich glaubst.
Aber den ersten Schritt musst du selbst machen.
Niemand kann für dich leben.
Niemand kann deine Entscheidungen für dich treffen.
Niemand kann deinen Weg für dich gehen.
Du musst ihn selbst gehen.
Aber du darfst dir Unterstützung holen.
Du darfst dich tragen lassen.
Du darfst um Hilfe bitten.
Und du darfst gleichzeitig an dich glauben.
Also frag dich:
Wenn du wirklich wüsstest, dass du ein göttliches, schöpferisches Wesen bist und dass Wunder möglich sind – wie würdest du dein Leben verbringen?
Was würdest du tun?
Wem würdest du begegnen?
Was würdest du erschaffen?
Was würdest du dich endlich trauen?
Schau dir einen Baum an.
Er trägt Früchte.
Er spendet Schatten.
Er gibt etwas zurück.
Er ist Teil des Wasserkreislaufs, des Nährstoffkreislaufs und des gesamten Lebens um ihn herum.
Er lebt nicht nur für sich.
Und genauso sind auch wir Teil von etwas Größerem.
Niemand hier auf der Erde lebt wirklich nur für sich.
Wir beeinflussen einander.
Wir nähren einander.
Wir verletzen einander.
Wir helfen einander.
Wir inspirieren einander.
Und deshalb liegt auch Verantwortung darin, was wir aus unserem Leben machen.
Du kannst dein Leben vorbeiziehen lassen.
Du kannst dich verstecken.
Du kannst dich klein halten.
Du kannst darauf warten, dass irgendwann irgendetwas besser wird.
Oder du kannst anfangen.
Du kannst dich entscheiden, wirklich da zu sein.
Wir sind nicht hier, um uns einfach irgendwie durchzuquälen.
Wir sind nicht hier, um jeden Morgen aufzuwachen und schon keine Lust mehr auf den Tag zu haben.
Wir sind hier, um zu leben.
Um zu lieben.
Um zu erfahren.
Um zu lernen.
Um zu wachsen.
Um zu erschaffen.
Um das Licht, das in uns allen ist, zum Strahlen zu bringen.
Und ja, das Leben wird trotzdem manchmal schwer sein.
Es wird Tage geben, an denen du nicht weiterweißt.
Tage, an denen du zweifelst.
Tage, an denen du weinst.
Tage, an denen du dich fragst, ob das alles überhaupt einen Sinn ergibt.
Aber genau das gehört dazu.
Das Leben ist nicht nur Sonnenschein.
Es ist auch Sturm.
Es ist warm und kalt.
Hell und dunkel.
Manchmal regnet es zehn Tage.
Und manchmal scheint zehn Tage die Sonne.
Das Leben ist alles.
Bitte verpasse nicht die Schönheit des Lebens, nur weil du Angst vor der Dunkelheit hast.
Ja, manchmal geht es durch die dunkelste Nacht.
Aber auch diese Nacht geht vorbei.
Die Sonne wird wieder aufgehen.
Und vielleicht wirst du irgendwann zurückblicken und verstehen, warum du durch genau diese Nacht gehen musstest.
Vielleicht wird sie dir zeigen, was alles möglich ist.
Vielleicht wird sie dir deine eigene Stärke zeigen.
Vielleicht wird sie dir helfen, deine wahre Größe zu erkennen.
Und vielleicht wirst du feststellen, dass dein Verstand dir viel öfter gesagt hat „Das geht nicht“, als dass es wirklich nicht ging.
Deshalb ist es so wichtig, dass wir lernen, uns selbst liebevoll zu begleiten.
An uns zu glauben.
Uns selbst den Rücken zu stärken.
Auch dann, wenn wir gerade selbst nicht wissen, wie es weitergeht.
Denn vergiss eines nicht:
Niemand kann dich retten.
Aber das bedeutet nicht, dass du alleine bist.
Niemand kann deine Aufgaben für dich erledigen.
Aber es gibt Unterstützung.
Du musst nur anfangen.
Zeig der Intelligenz in dir, was du möchtest.
Geh den ersten Schritt.
Dann den nächsten.
Vertrau.
Sei mutig.
Hab Geduld mit dir. Manchmal dauert es länger, als wir wollen. Manchmal kommt es anders als wir denken.
Und wenn du hinfällst, steh wieder auf.
Niemand kann für dich gehen.
Aber du kannst gehen.
Du kannst anfangen.
Du kannst träumen.
Du kannst erschaffen.
Du kannst dich entscheiden.
Und vielleicht ist genau das die größte Freiheit, die wir haben.
Zu entscheiden, wie wir unser Leben leben wollen.
Also glaub an dich.
Glaub daran, dass mehr möglich ist, als du heute sehen kannst.
Träum groß.
Und vergiss nie:
Du bist ein Geschenk.
Dein Leben ist ein Geschenk.
Und vielleicht wartet irgendwo tief in dir etwas darauf, dass du endlich den Mut hast, es zu leben.
Wir sind eins mit allem, was ist.



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